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Black British Punk: 30 Jahre „1965-1980“

Ihr mögt vielleicht der Auffassung sein, dass es sich hier um ein etwas abwegiges Jubiläum handelt, aber es ist mir doch eine Erwähnung wert – nicht zuletzt, da mir scheint, dass im Zuge der Kampagne gegen ‚Homophobie in der Dancehall‘ manchmal durch scheinbar besonders radikale bzw. an die Wurzel gehende Behauptungen nicht nur zweifelhafte Sachen verbraten werden, sondern auch historische Bündnisse im nachhinein ausradiert und zukünftige Brückenschläge erschwert werden. Doch dazu ein andermal mehr, hier gilt es nur noch schnell vor Mitternacht anzuzeigen:

Heute vor 30 Jahren erschien in England „1965-1980“, das, wenn wir von der mir eigentlich noch viel besser gefallenden Dub-Version mal absehen, erste und einzige reguläre Album von Basement 5, der, wenn man der Musikhistorie glauben kann, einzigen „Black British Punk Band“ der späten 70er und frühen 80er Jahre – mit Songs zu den Themen, die damals rockten: Thatcher, Arbeitslosigkeit, Nato-Doppelbeschluss, Rassismus, Armut usw.

Hier ein selbstgebastelter Videoclip zu „Riot“ mit Schnipseln von 68er-Demos zum Grosvenor Place, d.h. der amerikanischen Botschaft, die, so könnte man einwenden, leider davon ablenken, dass es sich hier doch eigentlich um einen Soundtrack zu den Revolten der 80er Jahre handelt:

„1965-1980“ ist in den frühen 90ern zusammen mit „In Dub“ auf CD wiederveröffentlicht worden und als solches auch schon lange OOP, aber auf Youtube findet ihr Sachen wie „Immigration Dub“ usw. problemlos und in den Weiten des Internet noch viel mehr …

2 comments to Black British Punk: 30 Jahre „1965-1980“

  • Unfassbar, daß ich jetzt erst von denen höre….

  • me.

    Lol … Ich hatte die auch ganz vergessen … Ich habe „Last White Christmas“ wahrscheinlich Mitte der 80er Jahre in einer dieser nächtlichen Independent-Sendungen im Rundfunk gehört, habe das Lied auf Tape aufgenommen und war immer ganz hingerissen davon … wegen dem Bass, klar. Aber damals ist es mir nie gelungen, an irgendeine Platte oder so ranzukommen und irgendwie kannte die auch niemand hierzulande und ich dachte immer, schade, da hast du wohl den Namen falsch verstanden … Und dann habe ich das ganz vergessen, bis ich in den letzten Wochen bei der Lektüre von Don Letts‘ Autobiographie zu meinem großen Erstaunen festgestellt habe, dass ich da gar nichts falsch verstanden hatte … Ich bin mir momentan selbst nicht sicher, wie das zu erklären ist, aber ich denke mal, dass das sehr viel mit der Marginalisierung „schwarzer“ Musikformen in der damaligen Punk- und Independentszene in der BRD zu tun hatte. Wenn ich mich richtig erinnere, wurde HipHop erst ab 1986/87 ganz langsam ein Thema und Dub/Reggae mit der Perry/Arkology-Veröffentlichung, aber vielleicht liege ich da ja auch ganz falsch …

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